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Mini Coupé S - Neun Monate und ein wenig Tuning

Mini Coupé S

Foto: Thomas Werner/sport-cars.de

SPORTcars 07.01.2013 – Mit einer Höchstleistung von 184 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gehört das Mini Coupé S sicherlich zu den etwas schnelleren Stadtsportwagen im Lande. Und davon können wir uns jeden Tag aufs Neue überzeugen, denn seit Ostern 2012 gehört das flinke Coupé zu unserem Redaktionsfuhrpark. In den letzten neun Monaten haben wir rund 11.000 km mit dem schnellen Briten abgespult und dabei des Öfteren das Lachen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. Gerade bei unseren Fahrten in die Eifel hatten wir oftmals das Vergnügen, dem einen oder anderen Sportwagenfahrer auf der Landstraße die Tränen in die Augen zu treiben. Denn dank des Turboladers verfügt der 1,6-Liter-Motor ab rund 2000 Touren schon über ausreichend Druck, der auch bis 5000 Touren nicht nachlässt. Aber es gibt natürlich immer noch etwas Spielraum für Verbesserungen und genau darum dreht sich unsere Geschichte …

Mini Coupé S

Foto: Thomas Werner/sport-cars.de

Mini Coupé S

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Bei unserer Geschichte geht es eigentlich darum, den kleinen Briten, während er als Redaktionsfahrzeug dient, überall etwas besser zu machen – soll heißen, etwas mehr Höchstleistung und mehr Performance auf der Fahrwerksseite, eventuell auch einen neuen Satz Felgen, wenn das Budget es zulässt. Und vor allen Dingen werden wir es so machen, wie es jeder andere Otto Normalverbraucher auch machen würde – wir werden die Tuning-Maßnahmen Schritt für Schritt angehen. Zwar werden jetzt einige laut aufschreien und sagen: Warum habt ihr euch denn nicht gleich das Mini Coupé als JCW geholt? Womit sie ja auch nicht ganz unrecht haben. Aber einerseits wollten wir den neuen Motor mit dem Code N18, und dieser war in der Ausführung zum damaligen Zeitpunkt als JCW noch nicht lieferbar, und andererseits wäre sonst unsere Geschichte erst gar nicht zustande gekommen.

Mini Coupé S

Foto: Thomas Werner/sport-cars.de

Unser Mini Coupé S verfügt schon über einige Optimierungen, die wir im Laufe der letzten neun Monate vorgenommen haben. Zum einen haben wir die Originalfahrwerksfedern direkt beim Kauf von unserem BMW Händler durch welche aus dem Hause H&R ersetzen lassen und dadurch eine Tieferlegung von rund 35 mm erreicht. Gleichzeitig bekam der Kleine die Fahrwerksdaten vom Mini JCW verpasst, womit sich unser Brite nun zackig einlenken lässt und die Wankneigung der Karosserie gegen null geht. Wer aber noch mehr Fahrspaß haben möchte, sollte sich von unserem KW Performance Partner XBM-Tuning ein Gewindefahrwerk verbauen- und einstellen lassen. Dieses hätte aber zum einen unser Budget überschritten und zum anderen wollen wir auch keine Rennen mit unserem Mini fahren. Eine sinnvoll Alternative wäre es, das eingesparte Geld gleich in einen neuen Satz Reifen zu investieren. Wobei noch zu sagen ist, dass die originalen Runflat-Reifen, die noch verbaut sind, eigentlich in die Tonne gehören. Null Eigendämpfung – aber zu schade zum Wegwerfen.

Mini Coupé S

Foto: Thomas Werner/sport-cars.de

Weitere Änderungen, die wir bis dato vorgenommen haben, betreffen die Auspuffanlage, die bei unserem damaligen Partner MR Car Design in Erftstadt verbaut wurde. Zwar haben wir hier ordentlich zugeschlagen, aber für weitere Maßnahmen, die wir ja schon damals geplant hatten, kam für uns nur eine Akrapovic-Auspuffanlage infrage. Das Komplettsystem ab Krümmer mit integrierten Resonatoren und Endrohren aus Carbon hat einen schönen dezenten Sound und wird auch bei Vollgasfahrten auf der Autobahn nie aufdringlich laut. Des Weiteren besitzt die Auspuffanlage eine ABE und macht somit den Weg zum TÜV überflüssig. Dies gilt auch für die H&R Federn, die ebenfalls mit einer ABE ausgeliefert werden.

Damit unser Vierzylinder-Benzinmotor mit Twin-Scroll-Turbolader und Direkteinspritzung nicht zu kurz kommt, ist diesbezüglich natürlich auch etwas geplant. Als Partner für die Optimierung stehen uns Dirk Jülicher und seine Mannen von XBM Tuning aus Krefeld mit Rat und Tat zur Seite. Da wir jedoch nur eine leichte Anhebung der Leistung möchten, wichtiger ist uns eigentlich die saubere Abstimmung des Motors, konnte uns Dirk Jülicher davon überzeugen, auch einen neuen LLK (Ladeluftkühler) in unsere Planung miteinzubeziehen. Zwar macht das die Sache nicht billiger, aber bei heißen Temperaturen und vor allen Dingen bei einer Erhöhung des Ladedrucks ist der Original LLK mit seinen Kunststoffanschlüssen nicht gerade das Gelbe vom Ei.

Bevor aber die Umbaumaßnahmen am Motor beginnen, stellt sich vorab die Frage: Was drückt der Motor überhaupt? Da wir schon, wie oben beschrieben, einige stärkere Fahrzeuge mit unserem Mini ärgern konnten, haben wir die Hoffnung, dass unser 1,6er-Turbomotor wenigstens an seine Werksangabe heranreicht. Zwar ist sich Dirk Jülicher mit seiner langjährigen Erfahrung nicht ganz sicher, ob unser Coupé die Werksangaben wirklich erreichen wird – aber wir von SPORTcars haben die Hoffnung, dass er sich irrt. Somit geht es in den nächsten Tagen nach Krefeld zu einer ersten Leistungsmessung. Also seid gespannt, wir werden berichten …

Oh, fast vergessen … und was für viele natürlich auch von Bedeutung ist, sind Dinge wie Verbrauch und Mängel an unserem Mini Coupé S Baujahr 2012. Also kurz und knapp: Gefahren sind wir rund 11.000 km und haben einen Durchschnittsverbrauch von rund 8 Litern Super auf 100 km. Zwar geht es auch mit rund 6,5 Litern, aber auch mit deutlich über 10 Litern, wenn man will. Dazu haben wir noch ca. 0,5 Liter Öl nachfüllen müssen. Mängel bis dato keine … (sport-cars.de)

Weitere Informationen zum Projekt Mini Coupé S direkt bei: XBM-Tuning | Dirk Jülicher | Kreuzweg 60 | 47809 Krefeld | Telefon: 02151-4868241 | www.xbm-tuning.com | oder bei SPORTcars www.sport-cars.de

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