Pressepräsentation Hyundai i40

Hyundai i40

Foto:Auto-Medienportal.Net

24.08.2011 - Normalerweise ist es umgekehrt: Es muss also schon etwas dahinter stecken, wenn ein Autohersteller ein neues Modell zuerst als Kombi auf den Markt bringt und die Limousine erst zwei Monate späten nachschieben will. Über 50 Prozent der Mittelklassezulassungen gehen auf das Konto von Gewerbekunden – und die soll künftig der Hyundai i40 Kombi überzeugen. Doch das neue Modell ist für die Marke vor allem eines: „ein Meilenstein“, wie bei der Präsentation betont wurde. Noch nie zuvor gab es in einem Hyundai eine derartige Häufung moderner Technologien. Und das sparsamste Fahrzeug in seinem Segment soll er auch noch sein.

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Der Hyundai i40 wurde von vornherein als Kombi konzipiert. Entwickelt wurde er in Deutschland – und das spürt man. Das Design orientiert sich am Konzeptfahrzeug I-Flow. Schwungvolle Linien und eine flache Silhouette mit kurzer Motorhaube und langer Fahrgastzelle prägen das Bild. Der konkave Abschluss der Fensterlinie verläuft parallel zur Heckklappe und schwächt zumindest optisch den Kombi-Charakter etwas ab. Vorn geben der typische Hexagon-Kühlergrill und vor allem das wellenförmig geführte Tagfahrlicht dem i40 ein unverwechselbares Gesicht.

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Innen verleihen flügelförmige Bögen dem Hyundai einen ebenfalls schwungvollen Auftritt. Die Zahl der Bedienknöpfe ist überschaubar, und vor allem sind sie intuitiv zu handhaben. Schon ab Basisversion sind das Lenkrad und der Schalthebel mit Leder ummantelt sowie eine elektronische Parkbremse und sieben Airbags an Bord. Ein CD-Radio mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung ist ebenfalls Standard. Die Liste der weiteren Ausstattungsmöglichkeiten ist lang und umfasst unter anderem beheizbare hintere Sitze, kühlbare Vordersitze, beheizbares Lenkrad, ein Navigationssystem inklusive Rückfahrkamera und ein großes Panaromaschiebedach sowie zusätzliche Seitenairbags hinten und eine Antibeschlagfunktion für die Windschutzscheibe.

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Mächtig ins Zeug gelegt hat sich Hyundai auch bei den Assistenzsystemen. Das fängt beim adaptiven Fahrlicht an und reicht über den halbautomatischen Einparkassistenten bis hin zum Spurhalteassistenten mit aktivem Lenkimpuls, der im Display des Bordcomputers stets anzeigt, ob die Begrenzungslinien links und rechts gerade erfasst werden oder nicht.

Bei 2,77 Metern Radstand bietet der 4,77 Meter lange Kombi auch hinten viel Platz. Fondpassagiere dürfen sich zudem über weit ausgeschnittene Türen freuen, die den Einstieg erleichtern. Beim Fahrer gleitet der Sitz nach dem Öffnen der Tür automatisch nach hinten und erleichtert ebenfalls den Einstieg.

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Der 553 Liter fassende Kofferraum kann durch Umklappen der Rückenlehnen auf bis zu 1719 Liter vergrößert werden. Das ist allerdings nicht ganz so konsequent gelöst: Die Ladefläche ist nicht hundertprozentig eben, sondern steigt ganz leicht an. Dafür gibt es auch in der Basisversion bereits serienmäßig ein Trenngitter und ab der mittleren von Ausstattung optional auch ein Gepäckordnungssystem mit etlichen Arretierungs- und Verzurrmöglichkeiten. Unter und neben dem Ladeboden finden sich zudem weitere kleine Ablagefächer.

Den Einstieg in die i40-Welt bietet ab September der 1,6-Liter-Benziner mit 99 kW / 135 PS in der Ausstattung Comfort zu Preisen ab 23 390 Euro. Alternativ gibt es einen 130 kW / 177 PS starken 2,0-Liter-Motor sowie den 1,7-Liter-Diesel in den Leistungsstufen 85 kW / 116 PS und 110 kW / 136 PS. Die Topausstattung – nomen est omen – Premium ist nur für den jeweils stärkeren Antrieb verfügbar. Dazwischen gibt es die Linie Style für alle Modelle mit Ausnahme der Basisversion.

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