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POGEA schärft den ABARTH 500 zum Asphaltkrieger

ABARTH 500 by POGEA

Foto: Pogea Racing

SPORTcars 23.03.2017 - POGEA RACING hat sich in den 20 Jahren seit Unternehmensgründung einen exzellenten Ruf erarbeitet. Nicht zuletzt dank seiner detailverliebten Tuningmaßnahmen sowie seiner weltweiten Vertriebsstruktur zählt das Unternehmen mit Sitz in Friedrichshafen am Bodensee längst zur Riege der sogenannten Premium-Tuner. Diesen Anspruch dokumentiert die innovative Edelschmiede auch in regelmäßigen Abständen mit der Entwicklung streng limitierter Kleinserien. Neuestes Prestigeprojekt ist die komplette Verwandlung des ABARTH 500 zum markanten Breitbau-Power-Athleten ARES mit 404 PS und Vollcarbon-Rüstung. „Um dieses Projekt zu verwirklichen, blieb in 4 Jahre Entwicklungszeit kaum eine Schraube unberührt,“ erläutert Firmengründer Eduard Pogea und führt weiter aus:“ Nur die kompetentesten Lieferanten und Entwickler kamen für mich als Partner in Frage. Ohne die Unterstützung von Michelin, Glasurit und insbesondere dem italienischen Abarth-Ingenieur Enrico Scaravelli von SCARA73 wäre der ARES nicht zu realisieren gewesen.“

ABARTH 500 by POGEA

Foto: Pogea Racing

ABARTH 500 by POGEA

Foto: Pogea Racing

Und schon der erste Blick auf den ARES bestätigt die Aussagen von Eduard Pogea hinsichtlich des betriebenen Aufwandes. Denn der Abarth 500 ist nur noch in seinen Grundzügen unter dem Sichtcarbon der Rundum-Verwandlung zu erkennen: Frontschürze, Heckschürze, und Motorhaube ersetzt POGEA komplett durch Eigenentwicklungen und ergänzt die Sichtcarbon-Karosseriemodifikationen um Spiegelkappen sowie Heck- und Dachspoiler aus dem gleichen Leichtbaumaterial. Markantestes Merkmal der sichtbaren Veränderungen bilden dabei die um 48 Millimeter in die Breite gewachsenen Kotflügel an Vorder- und Hinterachse. Doch damit nicht genug: LED-Seitenblinker, XENON-Hauptscheinwerfer, Facelift-Heckleuchten in DUO LED Technologie sowie ein F1-Tankstutzen erneuern die Serienkomponenten und setzen die REVENTON-graue Lackierung effektvoll in Szene.

ABARTH 500 by POGEA

Foto: Pogea Racing

Der neu geschaffene Raum in den Radhäusern macht Platz für deutlich breitere Rad-/Reifenkombinationen und somit größere Bremskomponenten. Fortan nehmen riesige 6-Kolben Bremssättel die gelochten 322 Millimeter Bremsscheiben zwischen die Rennsport bewährten Bremsbeläge. 215/35-18“ Michelin Pilot Sport Hochleistungsreifen montiert auf POGEA RACING XCUT Felgen der Dimension 8x18 ET27 sorgen zusätzlich für eine bestmögliche Verzögerung des erstarkten Abarth. Und auch eine Vielzahl an Fahrwerksmodifikationen verbessern neben dem Handling die negative Beschleunigung: Ergänzend zum KW Clubsportfahrwerk mit der Möglichkeit zur individuellen Höhen-, Härte-, Zug- und Druckstufenverstellung montiert der Tuner Komponenten von DNA, wie Uniball-Domlager sowie Domstreben an Vorder-/Hinterachse, und installiert Zusatzstabilisatoren und Sturzversteller an der Hinterachse.

ABARTH 500 by POGEA

Foto: Pogea Racing

Eine derart aufwendige Fahrwerksoptimierung ist auch notwendig um die unbändige Kraft des ARES in Vortrieb umzuwandeln und den Power-Sportler mit hinreichend Reserven für schnelle Kurvenfahrten auszustatten. Denn beim Motorentuning haben die Spezialisten von POGEA Ihr Meisterstück abgeliefert: Satte 404PS / 302kW bei 6.400 U/min und ein Endgegner-Drehmoment von 445 Nm bei 3.350 U/min katapultieren das Leichtgewicht in 4,7 Sekunden von null auf hundert. Eine noch bessere Beschleunigung verhindert hier nur der Schlupf an der Vorderachse. Dafür wird der ARES-Pilot mit einer GPS-gemessenen Endgeschwindigkeit von 288km/h sofort wieder entschädigt – begleitet von einem stimmgewaltigen Konzert aus der klappengesteuerten Abgasanlage.

ABARTH 500 by POGEA

Foto: Pogea Racing

Möglich wird dies nur durch umfangreiche, mechanische und elektronische Modifikationen am 1,4 Liter-Serienaggregat: Neue Schmiedekolben, H-Schaft Pleuel, vergrößerte Auslassventile, vergrößerter Abgasturbolader, erleichterte Kurbelwellen, Rennsport Nockenwellen, eine Zusatzölkühlung sowie ein verstärkter Motorblock sind bei weitem nicht alle durchgeführten Änderungen. Selbstredend das POGEA in Kooperation mit Abarth-Spezialist Enrico Scaravelli auch dem Antriebsstrang eine massive Überarbeitung zukommen lässt: von der sondergefertigten Doppelkupplung mit Aluminium-Einmassenschwungrad, über verstärkte und verlängerte Gänge bis hin zu einer verstärkten Getriebeglocke mit separater Ölkühlung blieb auch hier kein Stein auf dem anderen.

ABARTH 500 by POGEA

Foto: Pogea Racing

Im Interieur erschafft POGEA eine Schaltzentrale, die Funktionalität und Komfort perfekt vereint. Die eigens für den ARES entworfenen Halbschalensitze, das Kombiinstrument mit TFT Bildschirm sowie die vollumfängliche Veredelung aller Plastikteile mit Leder oder Alcantara garantieren volle Kontrolle über das Fahrzeug und verströmen gleichzeitig puren Luxus im Innenraum. Das integrierte High-End-Multimediasystem bietet eine Pioneer Doppel-DIN Headunit mit Apple Carplay, Ground Zero Plug-in Subwoofer auf Fahrer- und Beifahrerseite sowie eine Alpine Rückfahrkamera mit Umgebungsüberwachung.

Mit dem ARES beweist die süddeutsche Automobilmanufaktur erneut Ihre Leistungsfähigkeit in allen Bereichen des individualisierten Automobilbaus und verspricht den zukünftigen Besitzern eine strenge Limitierung auf nur fünf Fahrzeuge. Dies sorgt für zusätzliche Exklusivität und schafft Kapazitäten für die nächste Entwicklung einer spektakulären POGEA-Kleinserie.

Der POGEA RACING ARES kostet in der Basisausstattung ab Werk Friedrichshafen ab 58.950,00* € inkl. Montage, Lackierung und Abarth 500-Basisfahrzeug.