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306,6 km/h! Hamann baut den schnellsten M4

BMW M4 by HAMANN Motorsport

Foto: HAMANN Motorsport

SPORTcars 01.11.2017 - Mit überzeugender Performance hat Hamann Motorsport beim Vergleichstest der Fachzeitschrift AUTOBILD Sportscars abgeschnitten: Auf dem Hochgeschwindigkeitsoval in Papenburg erreichte das M4 Coupé des schwäbischen Autoveredlers eine Geschwindigkeit von 306,4 km/h. Damit war der optimierte M4 der schnellste BMW auf der Strecke. Alle Ergebnisse des Tests sind im aktuellen Heft 11 von AUTOBILD Sportscars nachzulesen.

BMW M4 by HAMANN Motorsport

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BMW M4 by HAMANN Motorsport

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Im Turbo-Sechszylinder des M4 haben die Laupheimer Power-Profis eine perfekte Basis für ihre Hochleistungs-Fahrzeuge gefunden. Aus dem Serien-M4 mit 317 kW (431 PS) zaubert Hamann mit einem Zusatzsteuergerät stolze 380 kW (517 PS) bei 700 Nm Drehmoment – 150 Nm mehr als bei der Werksausführung. Damit sprengte das Hamann-Coupé schon 1000 Meter nach dem Start die 250-km/h-Mauer. Nach weiteren 1000 Meter standen bereits mehr als 290 Stundenkilometer auf dem Tacho. Und den Schlusspunkt setzte der M4 by Hamann nach 3000 Metern mit 306,4 km/h.

BMW M4 by HAMANN Motorsport

Foto: HAMANN Motorsport

Um diese Leistung sicher zu beherrschen haben die Autoveredler das Fahrwerk abgesenkt und Sport-Stabilisatoren zum M-Fahrwerk verbaut. Zum Gesamtkonzept gehört ebenfalls das Aerodynamik-Paket aus einer vorderen Carbon-Spoilerlippe, dem markanten GT-Heckfügel sowie einen Diffusor mit vier Carbon-Winglets. Mit der Kombination aus 20-Zoll-Felgen im Hamann-Design „Anniversary“ sowie Hochleistungsreifen von Continental mit einer Freigabe bis 340 km/h stand für den Test zudem eine leistungsstarke Rad-Reifen-Kombination auf der Rennstrecke.

BMW M4 by HAMANN Motorsport

Foto: HAMANN Motorsport

Das Testcenter in Papenburg zählt zu den größten, herstellerunabhängigen Auto-Prüfgeländen der Welt. Auf dem fast 800 Hektar großen Areal ist das 12,3 Kilometer lange Oval mit zwei Steilkurven das ultimative Highlight. Der Test von AUTOBILD Sportscars wurde von Ingenieuren des TÜV Rheinland begleitet und dokumentiert. Die Messung erfolgte durch Profis von Racelogic mit einer GPS-gestützten Vbox 3i.