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Renault zeigt Studie Twin’Run

Renault Twin’Run

Foto: Auto-Medienportal.Net/Renault

24.05.2013 - Renault präsentiert im Rahmen des 71. Grand Prix von Monaco die Studie für einen äußerst sportlichen Kleinstwagen. Der Twin’Run ist lediglich 3,86 Meter lang und wird von einem 235 kW / 320 PS starken V6 angetrieben. Die leuchtend blau lackierte Karosserie – eine Mischuns Mischung aus Twingo und Fiat 500 – ist zur Gewichtsoptimierung komplett aus Kunststoff und Kohlefaser gefertigt. Als Unterbau kommt in bester Motorsport-Tradition ein Gitterrohr-Chassis aus Stahl zum Einsatz. Der 3,5-Liter-Motor stammt aus dem Markencup-Renner Mégane Trophy und ist wie bei den historischen Vorbildern Renault 5 Turbo und Clio V6 in Mittelmotorposition eingebaut. Das Aggregat beschleunigt den Twin’Run in 4,5 Sekunden von null auf 100 km/h und ermöglicht 250 km/h Spitze. Sein Maximaldrehmoment von 380 Newtonmetern erreicht der Motor bei 4850 Umdrehungen in der Minute.

Renault Twin’Run

Foto: Auto-Medienportal.Net/Renault

Renault Twin’Run

Foto: Auto-Medienportal.Net/Renault

Das V6-Aggregat bezieht seine Ansaugluft durch schmale Öffnungen in Höhe der hinteren Radhäuser. Luftauslassöffnungen im Heck gewährleisten einen optimalen Temperaturhaushalt. Mit sichtbar im Innenraum verlegten Kühlwasserleitungen aus poliertem Aluminium setzen die Designer zusätzlich ästhetische Akzente. Der Motor selbst ist durch eine Plexiglasscheibe von der Fahrgastzelle abgetrennt.

Die Startnummer „5“ auf den Türen erinnert an den legendären Renault 5 Turbo. Beim Design der Hauptscheinwerfer orientierten sich die Designer ebenfalls am bulligen „Backen-Turbo“ aus den 1980er-Jahren. Vier weitere quadratische Schweinwerfer in LED-Technik wecken Assoziationen an die Lichtbatterien von Rallye-Fahrzeugen. Für zusätzliche Fahrstabilität und Traktion an der Hinterachse sorgt der Dachspoiler.

Renault Twin’Run

Foto: Auto-Medienportal.Net/Renault

Der Fahrerplatz ist gekennzeichnet von dem weit oben angeordneten Schalthebel. Direkt daneben, in der optimalen Position für Schau-Manöver wie beispielsweise 360-Grad-Drehungen, befindet sich die Handbremse. Die Aluminiumpedalerie stammt vom Dacia Lodgy Glace aus der französischen Eisrennserie Trophée Andros.

Ein 5,5-Zoll-Display direkt im Blickfeld des Fahrers gibt in Rot und Blau Auskunft über die wichtigsten Fahrparameter. Hinzu kommen als Reminiszenz an den R 5 Turbo zwei rote Anzeigen für die Öl- und die Wassertemperatur. (ampnet/jri)