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Mercedes-AMG E 63 mit Performance-Plus

Mercedes-AMG E 63 S 4Matic+

Foto: Daimler

26.10.2016 - Mit einem Pluszeichen am Ende der Typenbezeichnung gibt sich die nächste Generation des Mercedes-AMG E 63 4Matic zu erkennen, die ihre Premiere auf der Autoshow in Los Angeles (18.–27.11.2016) haben wird. Für Vortrieb sorgt der 4,0-Liter-V8-Biturbomotor mit 420 kW / 571 PS bzw. 450 kW / 612 PS im E 63 S. Mit einer Beschleunigung von 3,5 bzw. 3,4 Sekunden von null auf 100 km/h setzen die beiden schnellen Limousinen die Bestzeit im Segment.

Mercedes-AMG E 63 S 4Matic+

Foto: Daimler

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Der Motor entwickelt im E 63 4Matic+ ein maximales Drehmoment von 750 Newtonmetern zwischen 2250 und 5000 Umdrehungen in der Minute, beim S sind es 850 bei 2500 bis 4500 Touren. Im Fahrbetrieb „Comfort“ ist im Bereich zwischen 1000 bis 3250 U/min ist eine Zylinderabschaltung aktiviert. Mit Normverbräuchen zwischen 8,9 und 9,2 Litern je 100 Kilometer rangieren die beiden Sportlimousinen in der Effizienzklasse D. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h abgeregelt, lässt sich aber mit dem Driver Package auf 300 km/h anheben. Geschaltet wird über die neunstufige AMG-Speedshift-Automatik mit manuellem Modus. Beim S-Modell werden die vier Fahrprogramm um die Einstellung „Race“ für Rennstreckenfahrten ergänzt, beide E-63-Versionen verfügen zudem über eine „Racestart“-Funktion zum und ein Hinterachs-Sperrdifferenzial sowie Luftfederung.

Mercedes-AMG E 63 S 4Matic+

Foto: Daimler

Die High-Performance-E-Klasse zeigt ab der A-Säule eine komplett eigenständig gestaltete Front. Die Motorhaube ist erstmals bei einer AMG-Limousine wie bei einem Coupé zwischen Kotflügel und Stoßfänger eingebettet. Die kräftigeren und jeweils 17 Millimeter breiteren Radläufe machen Platz für die breitere Spur und die größeren Räder an der Vorderachse. Der Kühlergrill mit Doppellamelle in Silberchrom, vertikalen schwarzen Streben und „AMG” Schriftzug betont ebenfalls die Eigenständigkeit. Die breite Frontschürze im Jet-Wing Design mit Flics in schwarz und dem großen Frontsplitter demonstriert Kraft. Die beiden Lamellen in den äußeren Kühllufteinlässen leitet mit ihrem Flügelprofil die Luft zielgerichtet zu den Radlaufkühlern. Die Seitenschwellerverkleidungen senken die auf 20-Zoll-Rädern rollende Allrad-Limousine optisch weiter ab und strecken die Gesamtlinie. Einleger in Silberchrom differenzieren das S-Modell. Den Abschluss bilden eine Abrisskante in Wagenfarbe auf dem Kofferraumdeckel, die Heckschürze mit Einsatz in Diffusoroptik und zwei hochglanzverchromte Doppelendrohrblenden der schaltbaren Sport-Abgasanlage. Der E 63 S 4Matic+ trägt zusätzlich eine Zierleiste in Silberchrom auf der Heckschürze.

Mercedes-AMG E 63 S 4Matic+

Foto: Daimler

Das Interieur kennzeichnen unter anderem Sportsitze, unten abgeflachtes Lenkrad und Zierelemente in Aluminium. Im E 63 S 4Matic+ verfeinern ein Leder-Nappa-Bezug der Instrumententafel und der Bordkanten sowie ein nochmals sportlicher gestaltetes Lenkrad und AMG-Wappen den Innenraum. Ergänzend zum „Racetimer“ hat Mercedes-AMG die App „AMG Track Pace“. Mit ihr können Kunden ihre Fahrweise auf der Rennstrecke analysieren und in sozialen Netzwerken teilen.

Der Mercedes-AMG E 63 4Matic+ kann ab Januar 2017 bestellt werden und wird ab März ausgeliefert. Etwa ein Jahr lang ab Markteinführung wird die exklusiv ausgestattete „Edition 1“ verfügbar sein, die es ausschließlich in der Lackierung Night black magno gibt. (ampnet/jri)