Pressepräsentation Lamborghini Aventador

Lamborghini Aventador LP 700-4

Foto:Auto-Medienportal.Net/Lamborghini

02.05.2011 - Er hat traditionell den Namen von einem berühmten spanischen Kampfstier. Seine Optik erinnert an die überschallschnellen Kampfjets der Frecce Tricolori, der Kunstflugstaffel der italienischen Luftwaffe. Und wer sich erst jetzt zum Kauf des neuen Lamborghini Aventador LP 700-4 entscheidet und mit einer zeitnahen Auslieferung rechnet, hat den Kampf vorerst verloren. Denn der neueste Supersportwagen aus Sant'Agata Bolognese ist schon jetzt, trotz einer Jahresproduktion von 700 Exemplaren, für die nächsten 18 Monate ausverkauft – zum Mindest-Preis von je 312 970 Euro.

Lamborghini Aventador LP 700-4

Foto:Auto-Medienportal.Net/Lamborghini

Lamborghini Aventador LP 700-4

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Doch bevor die ersten Kunden – manche haben schon vor über zwei Jahren den damals zukünftigen Murciélago-Nachfolger bestellt und anzahlt, natürlich ohne zu wissen, was sie später erwartet – den Aventador abholen dürfen, testen wir die letzten Vorserienmodelle des 700-PS-Geschosses auf dem flimmernden Asphalt der Formel-1-Testrennstrecke von Vallelunga, 33 Kilometer nördlich von Rom. Und der 4,1 Kilometer lange Rundkurs mit seinen teilweise sehr engen sieben Rechts- und drei Linkskurven hat es in sich.

Lamborghini Aventador LP 700-4

Foto:Auto-Medienportal.Net/Lamborghini

Durch die Box mit der Nummer sieben hört man schon das gewaltige Wummern der 15 Testboliden. Jede der brüllenden Bestien hat sechseinhalb Liter Hubraum, verteilt auf zwölf Zylinder. Das reicht für den rekordverdächtigen Standard-Sprint auf Tempo 100 in winzigen 2,9 Sekunden. Nach 8,9 Sekunden sind 200 Stundenkilometer erreicht. Und nur 24,5 Sekunden ab Start braucht der Highend-Lambo bis 300 km/h auf dem Tachometer angezeigt werden. Erst bei 350 Sachen nimmt der brachiale Vortrieb des 1,6 Tonners ein Ende.

Lamborghini Aventador LP 700-4

Foto:Auto-Medienportal.Net/Lamborghini

Aber zurück zum Anfang. Um in die 1,14 Meter flache Flunder einsteigen zu können, öffnen sich, wie schon bei den Vorgängern Murciélago, Diabló und Countach, Flügeltüren. Das Triebwerk wird dann per Knopfdruck gestartet. Der hexagonförmige Startknopf ist allerdings nicht etwa schnöde freiliegend, sondern unter einer roten Klappe geschützt, ähnlich wie bei einem der eingangs erwähnten Kampfjets die Taste zum Abfeuern der Waffen. Der sagenhaft bullige Sound, der dann aus den mittelzentrierten Auspuffendrohren ertönt, macht sofort Lust auf mehr.

Bevor man mit dem rechten Lenkradpaddel den ersten von acht Gängen einlegt, kann man sich noch für einen Fahrmodus entscheiden. Drei Modi stehen zur Auswahl: „Strada“ für die moderate Kaffeefahrt auf den Boulevards dieser Welt, „Sport“ für die flotte Gangart auf der Landstraße oder auf der Autobahn. „Corsa“ nennt sich der bissig-böse Rennmodus. Und da wir ja auf einer Rennstrecke sind, wird selbstredend auch gleich corsamäßig geraced.

Lamborghinis Technikchef Maurizio Reggiani erhebt den Zeigefinger und ergänzt: „Das ist sogar Formel-1-mäßig, denn in dem extra und nur für den Aventador entwickelten sequentiellen Schaltgetriebe dauert bei eingelegtem Corsa-Modus der Gangwechsel gerade einmal 50 Millisekunden.“ Und das merken die Rücken von Fahrer und Beifahrer auch recht unmissverständlich, denn das Hochschalten bei Volllast sorgt jedes Mal für einen kräftigen Schlag in Kreuz.

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